Scheinselbstständigkeit: Honorarkräfte als Risiko?
Di.. 20. Okt. 2026, 9:00 - 10:00, online, Anmeldung hier
Das “Herrenberg-Urteil” hat im gemeinnützigen Bildungssektor viel Unruhe ausgelöst. Die Übergangsregelung läuft bald aus. Non-Profits in anderen Bereichen sind ebenfalls mit dem Problem der Scheinselbstständigkeit konfrontiert, wenn sie Selbstständige beauftragen. Dieses kostenlose Webinar erklärt die Rechtslage.
Marie-Louise Ballázs ist Fachanwältin für Arbeitsrecht bei der Kanzlei WINHELLER und kennt die Rechtslage genau. In diesem Webinar erläutert sie, was konkret für und gegen Scheinselbstständigkeit spricht, wie Non-Profits ihre Aufträge an Selbstständige und Honorarkräfte sozialversicherungsrechtlich absichern und welche Alternativen es zu Honorarverträgen gibt.
Dabei geht sie auf die besondere Situation im Non-Profit-Bereich ein: Kostendruck, großer Flexibilitätsbedarf, besondere rechtliche Rahmenbedingungen und eine von ethischen Standards geprägte Organisationskultur.
Im Webinar geht es um Fragen wie diese:
Was droht bei Scheinselbständigkeit? Welche Kosten kommen auf die Organisation zu, wenn Honorarkräfte plötzlich sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind?
Welche Kriterien legen Gerichte und Sozialversicherungsträger an? Wie wird beurteilt, ob ein Honorarvertrag wirklich ein Auftragsverhältnis ist?
Wo liegen die Stolperfallen bei einer Betriebsprüfung? Und was bringt ein Statusfeststellungsverfahren mit sich?
Wie sollte man Honorar-Verträgen und Freelance-Vereinbarungen gestalten? Und was gilt für die Umsetzung im Alltag – Stichwort “Einbindung in den Betrieb”?
Welche Möglichkeiten haben Bildungsträger, wenn die Übergangsregelungen 2028 auslaufen? Wie kann sich der Sektor vorbereiten?
Worauf müssen sich Non-Profits in Zukunft einstellen? Was bedeuten die Pläne zur Rentenversicherungspflicht von Selbstständigen?