deutschsprachige bzw. auf Deutsch schreibende Autorinnen und Autoren, die mindestens ein selbstständiges literarisches Werk oder einen Text in einer Literaturzeitschrift publiziert haben (kein Selbstverlag oder Books on demand; bei Theaterstücken, Hörspielen u. dgl. Nachweis der Uraufführung).
Der Deutsche Preis für Nature Writing zeichnet Autorinnen und Autoren aus, die sich in ihrem literarischen Werk auf ›Natur‹ beziehen. Der einmal jährlich vergebene Preis knüpft an die vor allem in den USA und in Großbritannien verbreitete schriftstellerische Tradition des Nature Writing an, in der sich Autorinnen und Autoren mit der Wahrnehmung von Natur, mit dem praktischen Umgang mit dem Natürlichen, mit der Reflexion über das Verhältnis von Natur und Kultur und mit der Geschichte der menschlichen Naturaneignung auseinandersetzen. Genreübergreifend findet dabei sowohl essayistisches als auch lyrisches und episches Schreiben Berücksichtigung.
Die Thematisierung von ›Natur‹ schließt die Dialektik von äußerer und innerer Natur ebenso ein wie die Auflösung der Grenzen von Kultur und Natur oder die Fragestellungen rund um die Wahrung von Naturerscheinungen und natürlichem Geschehen. Nature Writing spricht nicht von ›der Natur als solcher‹, sondern von der durch Menschen wahrgenommenen, erlebten und erkundeten Natur. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Franziska Füchsl, Levin Westermann, Ulrike Draesner, Esther Kinsky und Marion Poschmann mit dem Preis ausgezeichnet.
Die Ausschreibung
Die Auszeichnung fördert deutschsprachige bzw. auf Deutsch schreibende Autorinnen und Autoren, die mindestens ein selbstständiges literarisches Werk oder einen Text in einer Literaturzeitschrift publiziert haben (kein Selbstverlag oder Books on demand; bei Theaterstücken, Hörspielen u. dgl. Nachweis der Uraufführung). Die eingereichten Texte sollten bislang (bis zum Ende des Ausschreibungsjahres) unveröffentlicht sein.
Erstmals erfolgt die Einreichung im Jahr 2026 anonymisiert.
Der Einreichung sind folgende Materialien beizufügen:
A. Anonymisierte Unterlagen (eine PDF-Datei):
entweder: ein Prosatext (Erzählung, Romananfang) von 30–50 Normseiten
oder: 10 Gedichte
oder: ein Essay von mindestens 8 Normseiten
ein Exposé von einer Seite
Die anonymisierten Unterlagen dürfen keinen Namen, biografischen Hinweise und Danksagungen enthalten.
B. Separate Datei mit persönlichen Angaben (eine PDF-Datei):
Name und Anschrift
E-Mail-Adresse und Telefonnummer
Kurz-Bio-Bibliographie
Die Einreichungen sind ausschließlich in digitaler Form an dpnw@matthes-seitz-berlin.de zu richten. Die Ausschreibungsfrist für 2026 endet mit dem 1. März 2026.
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Verlag Matthes & Seitz Berlin