Sparte

Literatur
Theater
Museum

Veranstaltungstyp

Kooperationen
Lesung

Zielgruppen

Bibliotheken
Unterrichts- und Bildungsstätten
Veranstalter:innen
Vereine / Stiftungen / Kirchen
Soziokulturelle Zentren und offene Jugendhäuser
Kinobetreiber

Antragszeitraum

28.02.2022

bis zum

13.03.2022

Nicht die Autorinnen und Autoren bewerben sich, sondern die Veranstalter planen. Gerade unter den einschränkenden Voraussetzungen – Abstandsregelung, Hygienevoraussetzungen, begrenzte Publikumszahl, monatelange Absenz literarischer Veranstaltungen, massive Einnahmeausfälle und -verluste von Künstlern und Veranstaltern – können solche Kulturveranstaltungen mit deutschsprachiger Literatur (ausgenommen Sachbücher und verwandte Genres), aber auch mit literarischem Gespräch oder monologischem oder dialogischem Sprachwitz in jeder Hinsicht neue Perspektiven für alle an einem solchen Projekt Beteiligten eröffnen, nicht zuletzt auch für das Publikum.

Das Programm zielt in die Breite unseres Landes, auch in ländliche Räume, und richtet sich unmittelbar an alle Institutionen und Veranstalter, bei denen Autorinnen und Autoren zu Wort kommen können und auf ein Publikum stoßen: an Bibliotheken und Buchhandlungen, Literaturhäuser und Literaturbüros (insbesondere jene in den kleineren Städten), Kulturhäuser, Lesereihen und Lesebühnen, Museen und Theater, auch literarische Programme an Schulen und Hochschulen. 

Die Förderung kann nur von den Veranstaltern, nicht von den Autorinnen und Autoren beim Deutschen Literaturfonds beantragt werden. Verbände und sonstige Institutionen können ebenfalls Projektmittel für konkrete Vorhaben beantragen. Verbände, Vereine, Institutionen und Veranstalter können ganze Programmpakete beantragen, auch die Förderung von Festivals ist möglich. Auch Mischformen zwischen Präsenzveranstaltung und digitalen Formaten können gefördert werden.

Gefördert werden ausschließlich Veranstaltungen, deren Gegenstand einen literarischen Charakter im Sinne der Satzung des Deutschen Literaturfonds hat und soweit Autorinnen und Autoren deutschsprachiger Gegenwartsliteratur beteiligt sind. 

Förderungsfähig sind nur Projekte, an denen mindestens drei literarische Autorinnen bzw. Autoren beteiligt werden. Dies umfasst sowohl Programmpakete, Lesereihen und Festivals als auch umfangreichere Einzelveranstaltungen.

Die nächste Bewerbungsphase ist vom 28. Februar bis 13. März 2022. 

Zwischen dem Datum der Antragstellung und dem geplanten Projekttermin bzw. -beginn muss ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei Monaten liegen. Nur so ist eine ordnungsgemäße und rechtzeitige Bearbeitung aller Anträge gewährleistet. 

Innerhalb der Laufzeit des Sonderprogramms kann maximal ein Folgeantrag gestellt werden. Wer bereits 2020 oder 2021 einen Antrag gestellt hat, darf daher einen zweiten stellen. Drittanträge werden abgelehnt.

Bei einer Absage von Präsenzveranstaltungen aufgrund einer Verschlechterung der Pandemieentwicklung werden Ausfallhonorare gezahlt.

Auch die erzwungene Verlagerung der Veranstaltung in digitale Formate ist möglich und kann gefördert werden.

Die Kosten für die Autorinnen und Autoren können mit einem Betrag von max. 1.000 Euro pro Person gefördert werden (exakt 500 Euro plus ggf. MwSt. für Honorar, dazu Reise- und Übernachtungskosten). 

Aus eigenen Mitteln sind die Vorort-Betreuung und Verpflegung der Auftretenden sowie in der Regel die Organisation und Betreuung der Veranstaltung zu zahlen, wobei hier auch geldwerte Eigenleistungen anerkannt werden. 

Bei einer Absage von Präsenzveranstaltungen aufgrund einer Verschlechterung der Pandemieentwicklung werden Ausfallhonorare gezahlt.

Auch die erzwungene Verlagerung der Veranstaltung in digitale Formate ist möglich und kann gefördert werden.

In begründeten Fällen können Veranstalter auch Mittel für die in der aktuellen Pandemiesituation zur Realisierung der Veranstaltung erforderliche Technik sowie weitere nicht anders finanzierbare Sach- oder Honorarkosten beantragen. Dazu gehören beispielsweise Aufwendungen für Raumanmietungen, Öffentlichkeitsarbeit, Aufbau und Support, Moderation oder KSK-Gebühren. 

Bei umfangreichen Projekten in einer Trägerschaft oder bei von einer Einrichtung koordinierten Kooperationsprojekten, beispielsweise einer Veranstaltungsreihe an mehreren Veranstaltungsorten, können zusätzlich anfallende Personal- und Organisationskosten beantragt werden. Auch diese Kosten müssen begründet werden und sollten unter den Kosten für die beteiligten Autorinnen und Autoren (Honorare, Reise- und Übernachtungskosten) liegen. Der maximale Förderbetrag beträgt 400.000 EUR. 

Der Antrag ist mit allen Unterlagen in digitaler Form an den Deutschen Literaturfonds zu richten.

Das Online-Antragsformular wird am ersten Tag des Bewerbungszeitraums um 12:00 Uhr freigeschaltet und bleibt bis zum letzten Tag um 24:00 Uhr verfügbar.

Mehr Informationen

Deutscher Literaturfonds e.V.

Deutscher Literaturfonds