Sparte

Literatur

Veranstaltungstyp

Stipendium
Finanzen

Zielgruppen

Verlag
Übersetzer:innen

Antragszeitraum

bis zum

15.11.2022

Das Förderprogramm extensiv initiativ des Deutschen Übersetzerfonds fördert beide Seiten: die Übersetzerin / den Übersetzer durch ein Stipendium, und den Verlag durch die Bezuschussung der Übersetzungskosten und die damit einhergehende Erleichterung der verlegerischen Kalkulation.

Antragsberechtigt sind Übersetzer:innen mit Zielsprache Deutsch ebenso wie Übersetzer:innen mit Ausgangssprache Deutsch, sofern sie ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und nicht Mitglied des Vorstands des Deutschen Übersetzerfonds sind.

Ziel der Förderung ist es, einen starken Impuls für die lebendige Vermittlung der Literaturen der Welt im deutschsprachigen Raum zu geben und auch während der Corona-Pandemie in den Erhalt und Ausbau der Vielfalt unserer literarischen Kultur zu investieren.

  1. Gefördert werden können Übersetzungen aus allen literarischen Genres (inkl. Kinder- und Jugendbuch, Lyrik, Comic und Graphic Novel, Theatertexte, Sachbuch und Essay) mit Anspruch an die sprachliche Gestaltung.

  2. Gefördert werden können Übersetzungen mit Verlagsvertrag (bzw. Entwurf), wenn die Übersetzung noch nicht abgeschlossen ist und das Vertragsdatum nach dem 15. Februar 2022 liegt.

Der verlängerte Ausschreibungszeitraum endet mit dem Bewerbungsschluss am 15. November 2022.

Über die Vergabe der Förderung entscheidet eine fachkundige, unabhängige Jury, die innerhalb von acht Wochen nach Bewerbungsschluss zusammentritt. Die Jury für das Programm extensiv initiativ besteht aus: Patricia Klobusiczky, Lars Birken-Bertsch und Martin Mittelmeier.

Die Entscheidung der Jury wird den Antragsteller·innen ohne Angabe von Gründen für die Bewilligung oder Ablehnung des Antrags mitgeteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Geschäftsführung ist für die Auszahlung der Förderung nach Maßgabe der Jury verantwortlich. Die Auszahlung erfolgt in mehreren Raten, sofern ein gültiger Verlagsvertrag vorliegt. Die Abtretung der Förderung an Dritte ist ausgeschlossen.

Die Verwendung des Stipendiums ist der Geschäftsstelle durch einen Sachbericht und durch ein Belegexemplar nachzuweisen. Zweckwidrig beantragte oder verwendete Mittel werden zurückgefordert. Über Fortzahlung, Aussetzung oder Rückforderung der Förderung entscheidet die Jury. Die Antragsunterlagen werden nur für Zwecke der Antragsbearbeitung verwendet. Im Falle einer Förderung wird vorausgesetzt, dass die Stipendiat·innen und die Verlage mit der Veröffentlichung ihres Namens in den Mitteilungen des Deutschen Übersetzerfonds einverstanden sind.

Der Verlag ist verpflichtet, auf die Förderung aus dem Programm „Neustart Kultur“ im Impressum des Buches hinzuweisen.

Im Falle einer Förderung bezuschusst der Deutsche Übersetzerfond (DÜF) das mit dem Verlag vereinbarte Honorar bis zur vollen Höhe des Grundhonorars (netto), zusätzlich kann die Jury einen Stipendienbetrag festlegen.

Mehr Informationen

Neustart Kultur 2022 - extensiv initiativ

Dt. Übersetzerfonds