Sparte

Theater
Musik
Tanz

Veranstaltungstyp

Finanzen

Zielgruppen

Veranstalter:innen

Antragszeitraum

01.10.2022

bis zum

30.11.2022

Innerhalb der Maßnahmen zur Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur richtet sich
das Hilfsprogramm für Privattheater an die über 200 künstlerisch selbst produzierenden
und Kunst vermittelnden Privattheater in Deutschland, die in der Regel keine oder zu-
mindest nicht überwiegend öffentliche Förderungen
erhalten.

Privattheater im Sinne des Förderprogramms sind rechtsfähige juristische Personen,
Personengesellschaften sowie Einzelunternehmen (jedoch keine Soloselbständige) mit
Sitz in Deutschland, die nicht überwiegend öffentlich finanziert sind, professionell
arbeiten, eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gewährleisten und in der Lage sind,
die Verwendung der Fördermittel bestimmungsgemäß nachzuweisen.

Es sind darüber hinaus selbstständig betriebene Bühnen, die mit von ihnen angestellten
Künstler:innen und/oder Gastkünstler:innen dramatische, musikalische oder
choreographische Bühnenwerke aufführen, eine eigene Spielstätte unterhalten oder
regelmäßig eine oder mehrere Veranstaltungsstätten für ihre Vorstellungen mietweise
nutzen.

Ein Privattheater ist selbständig betrieben, wenn es die künstlerischen Entscheidungen
in eigener Verantwortung trifft und Budgethoheit hat. Ein öffentlicher Rechtsträger (z.
B. Gebietskörperschaft) ist unternehmerisch nicht oder nicht überwiegend beteiligt.
Öffentliche Zuschüsse sind nicht schädlich, soweit sie die in den Fördergrundsätzen
beschriebene Höhe nicht überschreiten.

Der Betrieb des Theaters muss der Berufsausübung der an den Produktionen beteiligten
Künstler:innen und etwaiger festangestellter Mitarbeiter:innen dienen.

Zur nachhaltigen Unterstützung der Wiederaufnahme der Arbeit der Privattheater in
Deutschland und ihres Erhalts als wichtige Kulturorte stellt die BKM in Fortsetzung der
ersten beiden Phasen des Programms in den Jahren 2020 bis 2022 weitere Fördermittel
in einer dritten Förderphase in 2023 (01.01. - 30.06.2023) zur Verfügung.

Vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden, sollten in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

Zu Grunde gelegt werden künstlerische Personalkosten vom 1. Januar bis zum 30. Juni
2023.

Anträge können vom 1. bis 30. November 2022 eingereicht werden. Sie werden in der
Reihenfolge ihres Eingangs und Verfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden
(sogenanntes Windhundprinzip). Anträge gelten erst dann als formal ordnungsgemäß
gestellt, wenn sämtliche antragsbegründenden Unterlagen zur Prüfung vorliegen.

Der geförderte Zeitraum erstreckt sich vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2023

Pro Privattheater können Fördermittel des Bundes in einer Höhe von insgesamt maximal
34.000 Euro beantragt und bewilligt werden. Die Details ergeben sich aus den
Fördergrundsätzen (Nr. 5). Die nach § 15 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) als
Vorsteuer abziehbare Umsatzsteuer und der sogenannte fiktive Unternehmerlohn sind
nicht zuwendungsfähig. Förderzeitraum
Zu Grunde gelegt werden künstlerische Personalkosten vom 1. Januar bis zum 30. Juni
2023.

Mehr Informationen

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Deutscher Bühnenverein