Sparte

Museum
Denkmal

Veranstaltungstyp

ländlicher Raum

Zielgruppen

Vereine / Stiftungen / Kirchen
Veranstalter:innen

Antragszeitraum

15.07.2022

bis zum

31.12.2022

Antragsberechtigt sind ausschließlich juristische Personen des Privatrechts und juristische
Personen des öffentlichen Rechts.
Förderungen können insbesondere durch Trägerinnen und Träger von Sakralbauten und
Klosteranlagen (d.h. auch solchen, die entwidmet oder profaniert wurden) sowie durch
Organisationen wie etwa Kirchbau- oder Heimatvereine, sofern diese mit nachgewiesener
Zustimmung der jeweiligen Trägerin/des jeweiligen Trägers agieren, in ländlichen Gemeinden
mit einer Einwohnerzahl bis 20.000 Personen, beantragt werden.
Ausnahmen: Eingemeindete Orte, die zum ländlichen Raum gehören, können bei der
Ausschreibung Berücksichtigung finden, wenn der Ortsteil, an dem das Projekt wirken soll, einen
ländlichen Charakter aufweist (https://www.landatlas.de/laendlich/laendlich.html). In diesem Fall
wird nicht zwingend die Einwohnerzahl der gesamten Kommune zugrunde gelegt. Eine
schlüssige Argumentation muss hier seitens der Antragstellerin/des Antragstellers erfolgen.
Ausgeschlossen sind Bewerbungen aus den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.
Pro Projekt ist ein eigener Antrag zu stellen. Dabei darf pro Einrichtung nur einmalig ein Antrag
auf Förderung gestellt werden.

  • projektbezogene Personalausgaben (auch Honorare)

  • Sachmittel für

    • projektbezogene Arbeits- und Verbrauchsmaterialien

    • Öffentlichkeitsarbeit

    • Verwaltungs- und Organisationsaufgaben

    • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz

    • Gegenstand der Förderung sind in erster Linie konsumtive Maßnahmen. Gefördert werden können

      1. die mediale Aufbereitung und Vermittlung der Bau- und Ausstattungsgeschichte sowie der heimat- und sozialgeschichtlichen Bedeutung des (ehemaligen) Sakralbaus, die auf die anzusprechende Zielgruppe zugeschnitten ist (Broschüre, App, Audioguide, Podcast, Video, Website bzw. Beitrag zu einer geeigneten lokalen oder regionalen Website o.Ä.) sowie die erforderliche Recherche hierfür

      2. die Durchführung von Veranstaltungen vor Ort, die entweder explizit der Denkmalvermittlung dienen oder die Denkmalvermittlung mit anderen Formen des Kulturangebots, der Kulturvermittlung oder der kulturellen Bildung verknüpfen

      Die Vorhaben sollten die Zusammenarbeit mit weiteren bürgerschaftlichen Initiativen vor Ort oder in der Region anstreben. Begrüßenswert sind Vorhaben, die in Kooperation mit Bildungseinrichtungen (Kitas, Schulen, Universitäten, Fach- oder Volkshochschulen, Bibliotheken, Kunst- oder Musikschulen, Museen etc.) vor Ort oder aus der Region umgesetzt werden. Regionale Projekte unter Einbezug mehrerer (ehemaliger) Sakralbauten sind ausdrücklich erwünscht.

      Studien, Konferenzen, Statistiken, Bestandsaufnahmen und reine Publikationsvorhaben sind in der Regel nicht Gegenstand der Förderung.

      Bei der Konzeption der Veranstaltungen sollte darauf geachtet werden, dass diese nach Möglichkeit intergenerationell und/oder integrierend/inklusiv (d. h. auch barrierefrei) angelegt sind bzw. kulturelle wie auch religiöse Vielfalt in den Blick nehmen.

Es besteht keine Antragsfrist. Die Anträge werden laufend entgegengenommen und in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Die Antragstellung erfolgt online. Hier gelangen Sie zum Antragsformular! Die Anträge werden laufend entgegengenommen und in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Die Förderung erfolgt für das Jahr 2022. Die geförderten Maßnahmen können mit Abschluss des Zuwendungsvertrags beginnen und müssen spätestens am 31.12.2022 beendet sein. Die Beantragung eines förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmenbeginns ist nicht möglich. Für Vorhaben, mit denen vor Antragstellung und Abschluss des Zuwendungsvertrags begonnen worden ist, werden Fördermittel grundsätzlich nicht gewährt.

Die Höhe der Förderung beträgt maximal 75 Prozent bzw. maximal 25.000 Euro je Projekt. Hierbei ist ein Eigenanteil der Antragsteller*in in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Ausgaben der Maßnahme aufzubringen. Dieser kann durch Eigen- oder Drittmittel finanziert werden. Die Mindestförderhöhe je Antrag beträgt 3.000 Euro.

Die Antragstellung erfolgt online. Hier gelangen Sie zum Antragsformular! Die Anträge werden laufend entgegengenommen und in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Die Förderung erfolgt für das Jahr 2022.

Mehr Informationen

Kirchturmdenken 2022

WIDER SENSE TraFo gGmbH, 10179 Berlin, Frau Anna Wiese (Mittwoch 10-16 Uhr)