Sparte

Museum

Zielgruppen

Vereine / Stiftungen / Kirchen
Veranstalter:innen

Antragszeitraum

15.04.2021

bis zum

31.12.2021

Antragsberechtigt sind ausschließlich juristische Personen des Privatrechts und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Förderungen können insbesondere durch Trägerinnen und Träger von Sakralbauten und Klosteranlagen (d.h. auch solchen, die entwidmet oder profaniert wurden) sowie durch Organisationen wie etwa Kirchbau- oder Heimatvereine, sofern diese mit nachgewiesener Zustimmung der jeweiligen Trägerin/des jeweiligen Trägers agieren, in ländlichen Gemeinden mit einer Einwohnerzahl bis 20.000 Personen, beantragt werden.
Ausnahmen: Eingemeindete Orte, die zum ländlichen Raum gehören, können bei der Ausschreibung Berücksichtigung finden, wenn der Ortsteil, an dem das Projekt wirken soll, einen ländlichen Charakter aufweist (https://www.landatlas.de/laendlich/laendlich.html). In diesem Fall wird nicht zwingend die Einwohnerzahl der gesamten Kommune zugrunde gelegt. Eine schlüssige Argumentation muss hier seitens der Antragstellerin/ des Antragstellers erfolgen.

Ausgeschlossen sind Bewerbungen aus den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.

Gegenstand der Förderung sind in erster Linie konsumtive Maßnahmen.

Gefördert werden können:
1. eine auf die anzusprechenden Zielgruppen zugeschnittene Aufbereitung der Bau- und Ausstattungsgeschichte sowie der heimat- und sozialgeschichtlichen Bedeutung des (ehemaligen) Sakralbaus (Broschüre, Audioguide, Podcast, Video, Website bzw. Beitrag zu einer geeigneten lokalen oder regionalen Website o.Ä.) sowie die erforderliche Recherche hierfür
2. die Durchführung von Veranstaltungen vor Ort, die a) entweder explizit der Denkmalvermittlung dienen oder bei denen die Denkmalvermittlung verknüpft wird mit anderen Formen eines ortsangemessenen Kulturangebots → Beispiele könnten Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Schreibwerkstätten sein, b) der Kulturvermittlung dienen → wie etwa durch Vorträge bzw. Vortragsreihen oder Seminare c) der kulturellen Bildung dienen → wie etwa mit der Durchführung oder Präsentation von entsprechenden Projekten – zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Kulturbüros, Kindertagesstätten, Schulen, Jugend- oder Senioreneinrichtungen, Volkshochschulen oder anderen Weiterbildungsträgern.
Bei der Konzeption der Veranstaltungen sollte darauf geachtet werden, dass diese nach Möglichkeit intergenerationell und/oder integrierend/inklusiv (d.h. auch barrierefrei) angelegt sind bzw. kulturelle wie auch religiöse Vielfalt in den Blick nehmen.

Förderfähig sind dabei:
• projektbezogene Personalausgaben (auch Honorare)
• Sachmittel für:
o projektbezogene Arbeits- und Verbrauchsmaterialien o Öffentlichkeitsarbeit, o Verwaltungs- und Organisationsaufgaben, o Reisekosten.

Eine Förderung von investiven Maßnahmen ist nach Prüfung des Einzelfalls dann möglich, wenn diese erforderlich sind für die Realisierung des unter 1 genannten Förderziels.
Der Anteil sollte 15% der Gesamtsumme nicht übersteigen. So kann etwa für die Vermittlungsarbeit vor Ort die Anschaffung eines Rechners, eines Beamers, von Leinwänden, von Beschallungsanlagen, WLAN oder von Audioguides unverzichtbar sein, oder die im Rahmen des Projekts zu realisierende kulturelle Nutzung des Gebäudes erfordert zwingend besondere Ausstattungsmaßnahmen (Kälte- oder Windschutz, mobile Podeste o.Ä.).

Hinweis: Nicht gefördert werden Forschungsprojekte, dauerhafte Personalkosten oder Investitionen, die nur kurzfristig einen Mehrwert für die jeweilige Einrichtung haben. Von einer Förderung ausgeschlossen sind Maßnahmen, die mit einer wesentlichen Veränderung der baulichen Substanz verbunden wären. Ebenfalls ausgeschlossen ist der Kauf eines Grundstücks wie auch der Kauf eines Gebäudes

Es besteht keine Antragsfrist. Die Anträge werden laufend entgegengenommen und in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden.
Die Förderung erfolgt für das Jahr 2021. Die Maßnahme kann mit Abschluss des Zuwendungsvertrags beginnen und muss spätestens am 31.12.2021 beendet sein.

Die Beantragung eines förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmenbeginns ist nicht möglich. Für Vorhaben, mit denen vor Antragstellung und Abschluss des Zuwendungsvertrags begonnen worden ist, werden Fördermittel grundsätzlich nicht gewährt.

Die Höhe der Zuwendung beträgt maximal 75 Prozent der anerkennungsfähigen Ausgaben der Maßnahme und ist auf 25.000 Euro pro Antragstellerin/Antragsteller begrenzt.
Die Zuwendung wird dann gewährt, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller eine finanzielle Eigenbeteiligung von mindestens 25 Prozent der förderfähigen Ausgaben der Maßnahme aufbringt. Diese kann durch Eigen- oder Drittmittel finanziert werden.

Die Kumulierung der Förderung mit anderen öffentlichen Mitteln, insbesondere Zuwendungen der Länder und Kommunen, ist zulässig.
Bitte beachten Sie, dass Eigenleistungen nicht zu den förderfähigen Ausgaben gehören

Die Anträge und Anlagen müssen durch den auf der Internetseite https://widersense.org/trafoggmbh/kirchturmdenken bereitgestellten Vordruck eingereicht werden.
Der Antragsvordruck sollte möglichst elektronisch ausgefüllt werden.
Eine ausschließlich digitale Antragstellung ist nicht möglich.
Im Anschluss ist das Antragsformular auszudrucken, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und per Post an WIDER SENSE TraFo gGmbH, Rungestr. 17, 10179 Berlin zu senden.

Sie erhalten nach erfolgreicher digitaler Einreichung an kulturerbe@widersense-trafo.org eine Eingangsbestätigung per Mail. Bitte beachten Sie, dass keine separaten Eingangsbestätigungen für die per Post gesandten Anträge erteilt werden.

Mehr Informationen

WIDER SENSE TraFo gGmbH, Rungestr. 17, D-10179 Berlin

Anna Wiese Antragsbearbeitung