Sparte

Museum

Zielgruppen

Vereine / Stiftungen / Kirchen

Antragszeitraum

bis zum

31.12.2021

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen2021“ des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V.(DVA)richtet sich in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e.V.(DMB) an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohnern.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts (z.B. GmbH, Vereine, Körperschaften und Stiftungen).

Zu den förderfähigen Einrichtungen zählen insbesondere: Heimatmuseen, Heimatstuben und vergleichbare Dritte Orte, Orts- oder Stadtmuseen, öffentlich zugängliche Sammlungen im Privatbesitz, wie etwa in Burgen, Schlössern und vergleichbaren, Freilichtmuseen, archäologische Parks und vergleichbares, Archäologische Stätten und Bodendenkmale, Öffentlich zugängliche Baudenkmale mit Fundpräsentation bzw. Vermittlungskonzept.

Mit dem Soforthilfeprogramm werden regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung gestärkt und so der Erhalt des immateriellen und materiellen Kulturerbes als wesentlicher Teil der kulturellen Identität in ländlichen Räumen unterstützt.

Gegenstand der Förderung sind hauptsächlich investive und in geringem Umfang konsumtive Maßnahmen, sofern sie das inhaltliche Programm der Heimatmuseen und anderen förderfähigen Einrichtungen begleiten.

Die Förderung erfolgt für das Jahr 2021. Die Maßnahme kann mit Zustellung des Weiterleitungsvertrags beginnen und muss spätestens am 31.12.2021 beendet sein. Es besteht keine Antragsfrist. Die Anträge werden laufend entgegengenommen und in der Reihenfolge ihres Eingangs nach dem sogenannten Windhundprinzip bearbeitet. Anträge gelten erst dann als formal ordnungsgemäß gestellt, wenn sämtliche antragsbegründende Unterlagen zur Prüfung vorliegen. Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31.12.2021.

Die Höhe der Zuwendung beträgt maximal 25.000 Euro und ist auf 75 Prozent der anerkennungsfähigen Ausgaben der Maßnahme begrenzt. Die Zuwendung wird grundsätzlich dann gewährt, wenn der Antragstellereine finanzielle Eigenbeteiligung von mindestens 25 Prozent der insgesamt förderfähigen Ausgaben der Maßnahme aufbringt. Die Eigenbeteiligung kann durch Eigen- oder Drittmittel aufgebracht werden. Sachmittel und unbare Eigenleistungen können nicht angerechnet werden.
Die Kumulierung der Förderung mit anderen öffentlichen Mitteln, insbesondere Zuwendungen der Länder und Kommunen, ist grundsätzlich zulässig. Hier besteht allerdings eine Mitteilungspflicht seitens des Antragstellers.

Die Kumulierung der Förderung mit anderen öffentlichen Mitteln, insbesondere Zuwendungen der Länder und Kommunen, ist grundsätzlich zulässig. Hier besteht allerdings eine Mitteilungspflicht seitens des Antragstellers.

Die Anträge und Anlagen müssen über das Förderportal
www.dva-soforthilfeprogramm.de eingereicht werden. Eine rein analoge Antragstellung ist nicht möglich.

Pro Projekt ist ein eigener Antrag zu stellen. Dabei darf pro Einrichtung nur einmalig ein Antrag auf Förderung gestellt werden. Mehrfache Antragstellungen durch dieselbe juristische Person sind nicht möglich.

Bei Präsentationen an archäologischen Stätten können Projekte beantragt werden, die mehrere archäologische Stätten umfassen, sofern sie von einem Träger als Gesamtprojekt durchgeführt werden.

Mehr Informationen

Deutscher Verbande für Archäologie e.V.(DVA)