Sparte

Museum

Veranstaltungstyp

Finanzen

Zielgruppen

Museen

Antragszeitraum

13.07.2022

bis zum

31.12.2022

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts (z. B.
GmbH, Vereine, Körperschaften und Stiftungen). In Abgrenzung hierzu sind natürliche
Personen und Personengesellschaften (GbR) beispielsweise nicht antragsberechtigt.
Förderungen für öffentliche als auch privat getragene Museen (regionale Museen,
Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Boden- und Baudenkmalstätten) in
Städten und Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern können beantragt werden.

Zu den förderfähigen Einrichtungen zählen insbesondere:

• Heimatmuseen

• Heimatstuben und vergleichbare Dritte Orte

• Orts- oder Stadtmuseen

• öffentlich zugängliche Sammlungen im Privatbesitz, wie etwa in Burgen, Schlössern

und Vergleichbarem

• Freilichtmuseen, archäologische Parks und Vergleichbares

• archäologische Stätten und Bodendenkmale

• öffentlich zugängliche Baudenkmale mit Fundpräsentation bzw. Vermittlungskonzept

• Museen mit Themen der Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung,

Gartenbau, Weinbau oder Fischerei

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ des Deutschen Verbandes für
Archäologie e. V. (DVA) richtet sich in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund e. V.
(DMB) an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von
Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohnern. Diese
Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und
programmbegleitende Investitionen durchzuführen.

Mit dem Soforthilfeprogramm werden regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische
Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung
gestärkt und so der Erhalt des immateriellen und materiellen Kulturerbes als wesentlicher
Teil der kulturellen Identität in ländlichen Räumen unterstützt. Damit leistet das Programm
einen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und zur Sicherung der
kulturellen Teilhabe als Teil der regionalen Daseinsvorsorge.

Die Förderung erfolgt für das Jahr 2022. Die Maßnahme kann mit Zustellung des
Weiterleitungsvertrages beginnen und muss spätestens am 31.12.2022 beendet sein.

Es besteht keine Antragsfrist. Die Anträge werden laufend entgegengenommen und in der
Reihenfolge ihres Eingangs nach dem sogenannten Windhundprinzip bearbeitet. Anträge
gelten erst dann als formal ordnungsgemäß gestellt, wenn sämtliche antragsbegründende
Unterlagen zur Prüfung vorliegen. Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben
wurden, spätestens jedoch am 31.12.2022. Hierüber informieren wir auf unserem
Förderportal. https://hm.dva-soforthilfeprogramm.de/wp-content/uploads/sites/1/2022/07/DVA_Soforthilfeprogramm_Heimatmuseen_2022_Ausschreibung.pdf

Die Beantragung eines förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmenbeginns ist möglich.

Für Vorhaben, mit denen vor Antragstellung und Abschluss des Weiterleitungsvertrages
begonnen worden ist, werden Fördermittel grundsätzlich nicht gewährt.

Die Höhe der Zuwendung beträgt maximal 25.000 Euro und ist auf 75 Prozent der
anerkennungsfähigen Ausgaben der Maßnahme begrenzt.
Die Zuwendung wird grundsätzlich dann gewährt, wenn der Antragsteller eine finanzielle
Eigenbeteiligung von mindestens 25 Prozent der insgesamt förderfähigen Ausgaben der
Maßnahme aufbringt. Die Eigenbeteiligung kann durch Eigen- oder Drittmittel aufgebracht
werden. Sachmittel und unbare Eigenleistungen können nicht angerechnet werden.7
Die Kumulierung der Förderung mit anderen öffentlichen Mitteln, insbesondere
Zuwendungen der Länder und Kommunen, ist grundsätzlich zulässig. Hier besteht allerdings
eine Mitteilungspflicht seitens des Antragstellers.

Mehr Informationen

Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022

Deutscher Verband für Archäologie e. V. Projektbüro