Sparte

Musik

Veranstaltungstyp

Kinder- & Jugendprogramme

Zielgruppen

Amateurbereich
Soziokulturelle Zentren und offene Jugendhäuser
Unterrichts- und Bildungsstätten

Antragszeitraum

25.08.2021

bis zum

31.10.2021

Antragsberechtigt sind:

  • Einrichtungen von als gemeinnützig anerkannten Trägern (Vereine, Stiftungen, gGmbH etc.)

  • Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft mit Ausnahme des Bundes und der Länder (Gemeinden, Landkreise, kommunale Zweckverbände, Kirchengemeinden etc.)

Diese Träger müssen zusätzlich:

  • vom zuständigen Jugendamt oder kraft Gesetzes als freier Träger der Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII anerkannt sein oder

  • ein öffentlicher Träger der Jugendhilfe sein (Einrichtungen des Jugendamtes) oder

  • relevante Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit haben und diese im Antrag darstellen.

Gefördert werden Projekte der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit im Zeitraum vom 25. August bis zum 31. Dezember 2021. Eine Ausschreibung für das Jahr 2022 erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Projekte müssen sich der Kulturellen Bildung zuordnen lassen (siehe Qualität). Sie können z. B. Ferienfreizeiten, Wochenendangebote oder länger laufende Nachmittagskurse beinhalten.

Die Förderung kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden (auch mit Landesmitteln im Rahmen des Aufholpaketes), jedoch nicht mit anderen Bundesprogrammen.

Rechtsgrundlage für die Förderung ist der Kinder- und Jugendplan des Bundes.

Alle Anträge werden laufend bearbeitet. Die Antragstellung sollte rechtzeitig vor dem geplanten Projektbeginn erfolgen (3 bis 4 Wochen), da mit dem Projekt nicht vor Zusendung des Zuwendungsvertrages begonnen werden darf.

Eine Antragstellung für das Jahr 2021 ist voraussichtlich bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Die Haushaltsmittel sind begrenzt, daher ist es möglich, dass das Antragsverfahren bereits früher geschlossen wird

Wir empfehlen eine Antragshöhe zwischen 9.000 Euro und 30.000 Euro je Projekt.

In einem Antrag können mehrere Aktivitäten zu einem Projekt zusammengefasst werden. Die Förderung erfolgt als „Kursaktivität“ auf Grundlage fester Beträge je Aktivität:

  • 40 Euro je Tag und Teilnehmer*in

  • zusätzlich: 305 Euro je Tag und Honorarkraft (maximal 1 Honorarkraft je 6 Teilnehmer*innen)

  • zusätzlich: 60 Euro je Aktivität und Teilnehmerin bei auswärtigen Veranstaltungen (z. B. in Jugendunterkünften), bei denen für die Teilnehmerinnen (inkl. Honorarkräfte und Ehrenamtliche) Fahrtkosten anfallen

Wenn diese festen Beträge zur Finanzierung ausreichen, sind keine Eigenmittel notwendig.

Um als Tag zu gelten, müssen mindestens 6 Stunden Programm pro Tag stattfinden. Findet weniger Programm statt, kann die Abrechnung anteilig (¼ Tag, ½ Tag oder ¾ Tag) erfolgen. Ausnahme: Bei Veranstaltungen mit Übernachtung zählen An- und Abreisetag jeweils als voller Tag, auch wenn die Programmdauer an diesen Tagen kürzer ist.

Die tatsächlichen Teilnehmerinnen müssen anhand von Teilnahmelisten mit eigenhändigen Unterschriften der Teilnehmerinnen nachgewiesen werden. Als Teilnehmerinnen zählen Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre sowie die Honorarkräfte. Eltern oder andere Angehörige können in die Aktivitäten eingebunden werden, insofern dies pädagogisch begründet ist, zählen jedoch nicht als Teilnehmerinnen. Ausnahme: Bei Aktivitäten, die sich an Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit richten, gelten alle Ehrenamtlichen als Teilnehmer*innen (z. B. Fortbildungsangebote).

Insofern die Aktivitäten nicht in Präsenz stattfinden oder das Führen von Teilnahmelisten nicht möglich ist (z. B. bei offenen oder mobilen Angeboten), kann die Förderung als „Kleinaktivität“ mit 1.000 Euro je Aktivität erfolgen. In diesem Fall sind jedoch zwingend Eigenmittel in Höhe von 10 Prozent der Gesamtausgaben einzubringen (für eine Förderung von 1.000,00 Euro also 111,11 Euro Eigenmittel).

1. Lesen der Förderbedingungen und der FAQs.

2. Idee für eine Aktivität entwickeln und aufschreiben (Word-Dokument).

3. Finanzierung vorplanen: Finanzierungsplan als Exel-Dokument

4. Meldung der Idee (Worddokument und Excel-Tabelle) per Mail mit Hannes Piening: hannes.piening@amj-musik.de

5. Anschließend findet eine Beratung durch die AMJ-BeraterInnen statt.

6. Ausfüllen des Antrags und des Finanzplans:
Die Antragstellung erfolgt ausschließlich digital unter https://bkj.nu/aufholpaket

7. Absenden des Antrags

8. Wenn der Antrag fachlich für eine Förderung ausgewählt wird, erfolgt die Prüfung der formalen Antragsvoraussetzungen sowie die weitere Bearbeitung des Projektes (Zuwendungsvertrag, Mittelanforderungen und Verwendungsnachweis) durch die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ).

Mehr Informationen

Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V.

Hannes Piening